Kain:
Wenn man die Wahl hat, ein verdorbenes und verkommenes Reich zu regieren, oder die Götter herauszufordern, um sein eigenes Schicksal zu ändern – Was würde ein König tun? Hat er überhaupt die Wahl? Man kann dem Weg des Schicksals nur folgen, Schritt für Schritt, um den tyrannischen Sternen zu trotzen.
Und so kehrte ich in das Allerheiligste meiner Feinde zurück, in die Festung der Sarafanen, in die noch kein Mensch zuvor eingedrungen war – kein Mensch, wohlgemerkt. Im Inneren dieser Mauern wartete meine Beute: Möbius, der Hüter der Zeit, der Lügner und Intrigant, der mit den Menschen spielte.
*Kain belauscht zwei vorrüberziehende Sarafanen…*
Sarafan A:
…dann haben wir ein ganzes Nest dieser Teufel ausgehoben.
Sarafan B:
Aber diesen Bereich haben wir schon gesäubert.
Sarafan A:
Nicht genug, aber egal. Wir haben jeden einzelnen mit Feuer gereinigt. Mögen ihre Seelen nun Ruhe finden.
Sarafan B:
Lord Möbius wird zufrieden sein.
*…und setzt seinen Weg fort*
Kain:
Es war an der Zeit, dass er einige Fragen beantwortete. Ich hoffte um seinetwillen, dass er mit mir reden würde.
Möbius gewinnt die Oberhand
*Kain findet Möbius in den Gewölben, die sich unter der Festung erstrecken*
Möbius:
Ja, ich glaube, es wird geschehen. Die Bühne ist bereit. Du musst nicht in den Schatten bleiben, Kain. Es ist her lange her, nicht wahr?
Kain:
Keine Spielchen, Möbius. Du weißt, warum ich hier bin.
Möbius:
Ja… Raziel. Du hast versucht deinen eigenen Bauern ins Spiel zu bringen, doch er wurde vom Spielbrett gefegt.
Kain:
Durch dich nehme ich an. Wo ist er?
Möbius:
Frage dich lieber “Wann ist er?“ Wie erniedrigend muss es für dich sein, zu mir zu kriechen, um mich um Antworten zu bitten!
Kain:
Schluss mit den Wortspielen…
Möbius:
Droh mir nicht, Kain…
*Möbius benutzt seinen Stab, um Kain zu lähmen. Dieser geht zu Boden und verliert dabei den Reaver*
Möbius:
… wie du siehst, bin ich im Vorteil. Erstaunlich, dass der große Kain der Macht des Zepters unterliegt, wie ein gewöhnlicher Vampir. Arrogant wie immer, auch nach all den Jahren. Du denkst, du hast einen brillianten Plan. Du weißt nichts. Du hast die Zeichen gedeutet, aber ihre Bedeutung verkannt. Du denkst, du bist der Mythos der Vampir-Prophezeiung… der Erbe des Gleichgewichts… und du hälst Raziel für den Schlüssel der Erfüllung deines Schicksals. Doch dein messianischer Wahn hat dich blind gemacht für Raziels wahre Natur. Du ahnst nicht, was du entfesselt hast. Es gab Zeiten, in denen du einen gut gemeinten Rat beherzigt hättest. Doch deine Eitelkeit raubte dir die Sinne. Nun musst du die Wahrheit selbst erkennen. Das wirst du brauchen.
*Möbius schiebt mit seinem Fuß den Reaver zum am Boden liegenden Kain*
Möbius:
Sobald ich weg bin, kehrt deine Kraft zurück. Doch wenn es soweit ist, wirst du andere Sorgen haben, als mir zu folgen. Vielleicht bist du bei unserem nächsten Treffen schon etwas bescheidener.
*Kurz nach Möbius` verschwinden erscheinen finstere Schattenwesen*
Kain:
Diese Wesen schienen aus den Schatten selbst zu entstehen...
Raziel in der Unterwelt
Der Ältere:
Gib auf, Raziel. Beende deine jämmerliche Rebellion. Ich habe dich erschaffen. Deine Zeit war abgelaufen, doch in meiner Gnade habe ich dich verschont. Du bist mein Seelenjäger. Das ist dein Schicksal. Es gibt keine höhere Bestimmung… nur dies. Akzeptiere dein Los, Raziel. Lass deine Hoffnungen fahren. Gib deinen Willen Preis und trinke.
Raziel:
Nein.
Der Ältere:
Was versprichst du dir von deinem Trotz?
Raziel:
Es befriedigt mich sehr, dich wütend zu machen.
Der Ältere:
Ich habe alle Zeit der Welt, Raziel. Aber wie viele Äonen willst du hier dahinsiechen? Das Rad des Schicksals dreht sich; alle Wesen sind Teil einer schmerzlichen Reinigung, durch Tod und Wiedergeburt. Das ist der Motor des Lebens… der läuternde Rhythmus des Universums, … in dem alle Seelen für alle Zeit gefangen sind. Deine Aufgabe ist notwendig und edel, Raziel.
Raziel:
Spar dir deine Predigten… willst du mich zu Tode langweilen? Wozu dieses Spiel? Wir wissen beide, wer du bist. Du bist nicht besser als die Vampire, die du so sehr verachtest… ein gieriger Parasit, der seinen Appetit unter dem Mantel der Rechtschaffenheit verbirgt. Ich werde dir nicht dienen.
Der Ältere:
Ich kann in dein Herz sehen, Raziel. Es ist nicht dein Wille, sondern deine Feigheit, die dich hier hält.
Raziel:
Was meinst du?
Der Ältere:
Du weißt, welches Schicksal dich erwartet, wenn du die Unterwelt verlässt. Deine geisterhafte Waffe erinnert dich stets daran, nicht wahr? Das Schwert wartet auf dich, irgendwo da draußen. Und du zögerst, als wolltest du es nicht finden.
Raziel:
Er hatte Recht. Solange ich hier blieb und meinem Fänger trotzte, konnte ich mein vermeintlich unausweichliches Schicksal aufschieben…eine gefräßige Seele zu werden, gefangen in der Klinge des Reavers. Doch diese Strafe war kaum schlimmer als diese Pattsitiuation. Ich beschloss mich em Schicksal zu stellen, anstatt mich zu verstecken!
Der Ältere:
Als Seelenjäger habe ich dich erschaffen, und in dieser Funktion, mein Todesengel, kehrst du zurück.
Raziel:
Genug. Ja. Ich gebe auf.
Der Ältere:
Sehr gut. Gib deinem Hunger nach.
*Der Ältere schickt eine Seele zu Raziel, die dieser verschingt.*
Der Ältere:
Ja… stelle dich deiner Bestimmung, Raziel. Du wirst bald erkennen, dass der Trotz bestraft und der Gehorsam belohnt wird.
Raziel:
Die Unterwerfung ist nicht immer, was sie zu sein scheint.
Kain rechnet ab
*Kain betritt den obersten Raum des Turms*
Möbius:
Da bist du ja endlich. Ah, du hast einen Splitter des Symbols des Gleichgewichts gefunden. Er wird dir umso nützlicher sein, … wenn du auch die drei anderen findest. Gut. Wollen wir…?
Kain:
Ja. Setzen wir unser kleines Gespräch fort…
*Per Telekinese entreißt Kain den Stab Möbius` Händen und hat den Hüter der Zeit anschließend ihm telekinetischen Würgegriff*
Kain:
…wenn auch unter etwas anderen Bedingungen. Also… was hast du mir zu sagen, Möbius?
Möbius:
Du kannst mich nicht töten. Wir wissen beide, dass ich nicht auf diese Weise… und nicht jetzt…sterben werde.
Kain:
Der Tod ist nicht das einzig mögliche Ende.
Möbius:
Dein Wahn, die närrischen Prophezeihungen der Vampire zu erfüllen, hat deinen Verstand getrübt. Und Raziel ist nicht, was du denkst.
Kain:
Woher willst du wissen, was ich denke?
Möbius:
Du hast also verhindert, dass Raziels Seele mit dem Reaver verschmilzt. Denkst du wirklich, dass du dein Schicksal dadurch abgewandt hast? Oder das seine? Oder gar das Schicksal Nosgoths? Deine Spielereien sind jämmerlich.
Kain:
Raziel ist noch immer Herr seiner selbst. Und das beunruhigt dich, nicht wahr, Möbius? Du siehst seinen Weg nicht… du verlierst die Kontrolle!
Möbius:
Das gilt auch für dich. Ja, raziel entzieht sich unserem Blick, aber wir sehen die Fogen seiner möglichen Taten. Jeder Pfad, den er wählt, führt irgendwann zum selben Ende: Er wird dich töten, Kain. Als du Raziel verschontest hast du dein eigenes Todesurteil unterzeichnet.
Kain:
Du hast mir meine Frage noch nicht beantwortet: Wo ist Raziel?
Möbius:
Er ist nicht, im eigentlichen Sinne, hier. Nicht jetzt.
Kain:
Stell meine Gedult nicht auf die Probe, Möbius. Was hast du mit ihm gemacht?
Möbius:
Er ist gefangen. Doch irgendwann wird er wieder frei sein. Er muss sein Schicksal erfüllen… und mit dem Schwert verschmelzen. Doch bis dahin ist er gefährlich… viel gefährlicher als du ahnst!
Kain:
Hast du dafür auch Beweise?
Möbius:
Die Antworten sind offensichtlich, wenn man weiß, wo man suchen muss. Westlich von den Säulen… wirst du ein Testament finden,… eingemeißelt in Stein.
Kain:
Aber auch Steine können lügen!
Der Geist Ariels, Hüterin des Gleichgewichts
Raziel:
Erneut erblickte ich die Säulen von Nosgoth. Ihr Verfall hatte nach der Zersetzung des Zirkels bereits eingesetzt. Hier würde ich Ariel finden, den Geist der ermordeten Hüterin des Gleichgewichts… das letzte reine, unverdorbene Mitglied des Zirkels. Seit ihrer Ermordung war sie verdammt, die Säulen heimzusuchen, bis ihr Erbe seine schreckliche Pflicht erfüllte und das Gleichgewicht wieder herstellte.
Ariel:
Welche Kreatur nähert sich mir?
Raziel:
Ich kenne dich gut, Ariel… doch noch kennst du mich nicht.
Ariel:
Ich habe keine Zeit für Rätsel, Fremder.
Raziel:
Du hast alle Zeit der Welt. Ich brauche deinen Rat…
Ariel:
Ich berate nur einen Menschen, der bist nicht du. Doch du wirst ihn bald kennen lernen. Die Plage, dein Volk, wird ausgemerzt werden.
Raziel:
Mein Volk? Wofür genau hälst du mich?
Ariel:
Dein Name wird “ungesagt“ bleiben, wie es unsere Ahnen wollten. Du dienst dem, der mich einst erschlug und diese Tragödie in Gang setzte. Doch es gibt immer noch Hoffnung. Das Gleichgewicht wird wiederhergestellt und deine Rasse vernichtet werden!
Raziel:
Ihr habt alle Hoffungen auf Kain gesetzt. Er wird euch enttäuschen.
Ariel:
Was weißt du von Kain?
Raziel:
Mehr als du dir vorstellen kannst.
Ariel:
Er wird tun, was zu tun ist, wenn die Zeit kommt.
Raziel:
Indem er selbst in den Tod geht? Sich für die Welt opfert? Da kennst du Kain schlecht!
Ariel:
Ich weiß, wozu er bestimmt ist. Mein Glaube gibt mir Kraft.
Raziel:
Dein Glaube oder die Angst? Du weißt,… wenn sich Kain nicht opfert, bleibst du für immer hier. Und du beginnst zu zweifeln…
Ariel:
Spar dir deine Worte, Dämon!
Raziel:
Beantworte mir meine Fragen, und ich lasse dich mit deinem jämmerlichen Wahn allein.
Ariel:
Dann frag.
Raziel:
Ich suche den Vampir Vorador.
Ariel:
Um ihn zu töten? Um ihm in den Tod zu folgen? Neben Kain ist er der Letzte seines Volkes. Möbius` Schergen haben ihr Werk vollbracht.
Raziel:
Ich habe meine Gründe.
Ariel:
Seine Zuflucht ist im Herzen des Schwarzen Waldes. Und möget ihr dort vermodern, bis das Ende kommt.
Der Vampir Vorador
Vorador:
Ah… unser erbärmlicher Erlöser kehrt zurück… Kommst du, um an der letzten Schlacht der Vampire teilzunehmen? Aber auf wessen Seite, frage ich mich…
Raziel:
Ich komme nicht um zu kämpfen, Vorador.
Vorador:
Du weißt nicht, warum du hier bist.
Raziel:
Ich weiß nur so viel: Du bist der Verfasser meines Schicksals… also kannst nur du es umschreiben.
Vorador:
Du überschätzt mich.
Raziel:
Du hast den Reaver geschmiedet - ich sah den Beweis.
Vorador:
Ich habe ihn geschaffen, ja.
Raziel:
Dann kennst du seinen Zweck!
Vorador:
Nein…. nur den Teil der Prophezeiung, in den mich mein Meister eingeweiht hat.
Raziel:
Und erklärt dieser Teil, warum du eine Waffe geschmiedet hast, die deinen Erlöser verschlingt?
Vorador:
Ah, gut… offenbar ist das die Antwort. Du hast deinen Weg gewählt.
Raziel:
Ich habe gar nichts gewählt. Ich wurde ständig getäuscht! Du scheinst zu wissen, was ich bin. Sag`s mir.
Vorador:
Das dachte ich einmal. Aber keine der Prophezeiungen ist eingetreten. Die Säulen verfallen… Ich bin der Letzte meiner Art… und wenn mich Möbius` Häscher finden, war alles umsonst!
Raziel:
Du hast Kain vergessen!
Vorador:
Ah ja, Kain… Ich fürchte, er trägt eine größere Bürde, als er ahnt. Ich kann dir nicht helfen…selbst wenn ich wollte. Ich habe den Reaver erschaffen, doch nur auf geheiß meines Herrn, Janos Audron. Ich vermag nicht zu sagen, mit welchem Zauber er und die anderen das Schwert danach belegten.
Raziel:
Janos wollte mir den Reaver geben, bevor er starb. Er sagte, er wurde für mich geschmiedet… was meinte er damit? Als meine Waffe oder mein Gefängnis?
Vorador:
Vielleicht solltest du ihn das selbst fragen.
Raziel:
Janos ist hier?
Vorador:
In gewisser Weise.
*Vorador führt Raziel in eine versteckte Krypta, wo Janos Leichnam aufgebahrt ist*
Vorador:
Der größte von uns allen… der Vater unserer Rasse. Die Sarafanen haben ihm vor 500 Jahren das Herz aus dem Leib gerissen.
Raziel:
Aber kein Zeichen des Verfalls… wie ist das möglich nach all den Jahren?
Vorador:
Irgendwo schlägt das Herz noch heute. Und so lange es pocht, bleibt sein Körper erhalten. Wenn wir sein Herz hätten, könnte Janos sogar wiederbelebt werden.
Raziel:
Und du hast nie versucht, es zurückzuholen,…in all den Jahren?
Vorador:
Oft sogar… aber das Herz ist zu gut versteckt. Es wurde vor hunderten von Jahren als Trophäe in die Kathedrale von Avernus gebracht. Seitdem nennen sie es "Herz der Dunkelheit". Sie glauben, dass es das Symbol unserer dunklen Gabe ist und haben es verborgen, damit es nicht in falsche Hände gerät. Unsere Hände. Erlöse dich selbst… du bist unsere letzte Hoffnung. Vielleicht kannst du das Herz finden, falls es gefunden werden soll. Wenn du Janos erweckst, bekommst du Antworten auf all deine Fragen. Dieser Schlüssel bringt dich nach Avernus. Aber ich warne dich. In der Kathedrale sind dunkle Mächte am Werk. Du musst auf dich aufpassen!
Voradors letzter Rat
*Raziel betritt die Bibliothek*
Vorador:
Avernus brennt… und mit der Stadt verbrennen all unsere Hoffnungen.
Raziel:
Wie soll ich das Herz in diesem Chaos finden?
Vorador:
Du musst dich beeilen. Aber hüte dich vor dem unaussprechlichen Bösen, das in den Tiefen der Kathedrale lauert. Zweifellos ist es die Ursache für die Zersetzung des Zirkels. Wenn du siegen willst, musst du seinen Verlockungen trotzen!
Die letzte Warnung des Orakels
*Kain verwendet das Zeittor und findet sich 500 Jahre später in derselben Kammer wieder*
Kain:
Dieses seltsame Gefühl kannte ich bereits, und die Kammer schien tatsächlich gealtert zu sein… Wenigstens in diesem Punkt schien das Orakel die Wahrheit gesagt zu haben.
Orakel:
Ich habe dich zur gewünschten Stunde an den rechten Ort gebracht. Du weißt, was zu tun ist, Kain. Es gibt nur eine Möglichkeit zu verhindern, dass Raziel großes Leid verursacht.
Kain:
Er ist nicht mein Feind.
Orakel:
Aber du bist seiner…
Dunkle Riten in den Katakomben von Avernus
*Raziel dringt in die Gewölbe unter der Kathedrale ein und belauscht eine finstere Zeremonie*
Zeremonienmeister:
Großer Hash`ak`gik, wir hören dich.
Menge:
Wir ezittern und gehorchen.
Zeremonienmeister:
Wir schenken dir dieses Opfer auf dem Altar der Welt.
Menge:
Wir opfern dir das Blut unseres Erstgeborenen.
Raziel:
In den Tiefen der Kathedrale wurde ich Zeuge eines blutigen Rituals. War dies der Ursprung des Bösen, das die Stadt unterworfen hatte?
Zeremonienmister:
Möge dich dies Blut für alle Zeiten nähren.
Jünger:
Bitte verschone uns, mächtiger Gott.
Zeremonienmeister:
Der Zorn von Hash`ak`gik wurde noch einmal besänfigt. Geht nun, wie stets, als seine Diener.
Jünger:
Wir erzittern und gehorchen. Gepriesen sei Hash`ak`gik. Lobet den Herrn! Hash`ak`gik! Hash`ak`gik! Hash`ak`gik!
Zusammenkunft
*Nachdem die Gläubigen fort sind, betrachtet Raziel die riesige Opfergrube*
Raziel:
Was haben diese verblendeten Menschen mit solcher Hingabe angebetet? Etwa den gefürchteten "Unsagbaren", vor dem Vorador mich gewarnt hat?
*Raziel stürzt völlig unerwartet in die tiefe Grube*
Raziel:
Egal, welcher so genannte Gott in diesem Loch lebte… ich würde ihn bald kennen lernen.
Hash`ak`gik:
Ich rieche kein Blut. Durchtrennt die Kehle, Blut, auf dann tropft es in die Grube… Das Opfer wird abgelehnt. Mein Zorn wird schrecklich sein… Unmöglich. Nein. Das kann nicht sein…
Raziel:
Hinfort, Unhold!
Hash`ak`gik:
Nein. Diese Stimme… unmöglich. Ich kenne diese Stimme… aber er ist gefallen. In die Hölle… gestürzt.
Raziel:
Ich bin nicht in die Hölle gestürzt.
Hash`ak`gik:
Oh, er erinnert sich, nicht wahr?
Raziel:
Ich wurde hineingeworfen. Von meinen eigenen Brüdern!
Hash`ak`gik:
Ich hab gehört, was du ihnen angetan hast. Und jetzt hast du mich endlich gefunden.
Raziel:
…Turel!
Hash`ak`gik:
Turel. Ja. Das war einmal mein Name.
Raziel:
Die anderen waren grotesk, aber…
Turel:
Ja… ich habe mich verändert. Ich bin jetzt ein Gott. Mächtiger, als du es je warst, Raziel. Du warst nie ein Gott. Mächtiger sogar, als Kain!
Raziel:
Du bist Schuld, dass diese Menschen ihresgleichen opfern?
Turel: “Hash`ak`gik… Hash`ak`gik...“ Ja.
Raziel:
Aber wie ist das passiert...?
Turel:
Ich wurde beschworen. Da war Dunkelheit und großer Hunger. Und dann wurde ich… entdeckt.
Raziel:
Warum bleibst du an diesem schrecklichen Ort?
Turel:
Warum ich bleibe? Würde ich bleiben, wenn es ein Entkommen gäbe? Während sie mich jagen… an mir zerren…
*Eine fremde Macht ergeift besitz von Turels Körper*
Turel:
Die Stunde naht. Wie`s prophezeit wurde.
Raziel:
Turel?
Turel:
Wir befehligen mit dieser Stimme die Jünger dort oben. Wir fordern Opfer, um den Wirt am Leben zu erhalten. Er war ein treuer Begleiter, aber nun kann er uns nicht mehr helfen. Ihr müsst siegen. Der Meister unserer Feinde naht.
*Turel kann die Kontrolle zurückgewinnen…*
Turel:
Nein! Ich brauche Blut… Bringt mir Blut oder fühlt den Zorn eures Gottes. Du… dein Blut… ja… es wird mich stärken gegen sie…
Raziel:
Was hast du vor?
Turel:
Nein! Keine Fragen mehr. Keine Gebete. Es ist Zeit zu laufen,… Zeit zu schreien,… Zeit zu sterben…
Turels Tod
Turel:
Ja, jetzt…
*Wieder ergeift die fremde Macht besitz von Turel*
Turel:
Geh… beschleunige dein Streben… Stell dich ihm… und töte ihn! Zerstöre die Bindung… Wir werden alle… frei sein…
Mortanius Erlösung
*Raziel kann aus der Grube entkommen und belauscht den Zeremonienmeister*
Zeremonienmeister:
… komm zu mir, mein untoter Sohn. Eile zu den Säulen… gleich beginnt das große Finale. Du wirst deine Rache bekommen.
*Raziel erkennt, dass es sich hierbei um Mortanius, den Hüter des Todes handelt*
Raziel:
Mortanius.
Mortanius:
Endlich zeigst du dich… die Bindung muss in der Tat sehr schwach sein. Aber du wirst sehen, dass du zu spät kommst.
Raziel:
Zu spät? Wofür?
Mortanius:
Nein. Nein… nicht jetzt… Du kommst zu spät um zu triumphieren. Ich habe dich geschlagen!
Raziel:
Du hast mich verwechselt!
Mortanius:
Habe ich das? Du vergisst, wer mich die alten Prophezeiungen gelehrt hat…
*Dieselbe Macht, die auch schon die Kontrolle über Turels Körper übernommen hatte, ein weiterer Hylde, greift nun auf Mortanius zurück*
Mortanius:
Er hat Recht. Du kommst in der Tat spät. Aber das spielt jetzt keine Rolle mehr. Mit dir oder ohne dich… wir werden siegen.
Raziel:
So, ich treffe also endlich den `Unsagbaren`… und hier ist er, mitten im Herzen des Zirkels, welche… Ironie.
Mortanius:
Poetische Gerechtigkeit, die Grundfesten der Säulen von innen heraus zu erschüttern. Wir bekommen unsere Rache… im vollen Umfang und für alle Zeiten. Ah…
*Mortanius versucht, sich der Kontrolle zu entziehen, was ihm allerdings misslingt*
Mortanius:
Es ist nicht mehr viel Kraft in ihm. Man darf ihn nicht brechen…
*Nun löst sich der Griff des Hylden und Mortanius ist frei*
Mortanius:
Deinesgleichen verliert nicht gern.
Raziel:
Ich suche das Herz der Dunkelheit.
Mortanius:
Ah, endlich kommst du zum Punkt. Aber wie gesagt, du kommst zu spät. Das Herz hat seinen Zweck erfüllt. Ich brauchte es, um die Prophezeiung in Gang zu setzen. Ich habe den Helden erschaffen, den meine Meister vorhergesehen haben,… deinen Untergang. Der Erbe des Gleichgewichts wird Nosgoth retten… die Vampire werden wieder üver die Säulen wachen und deine Rasse wird für alle Zeiten untergehen!
Raziel:
Kain. Du hast das Herz benutzt, um Kain zu erschaffen.
Mortanius:
Natürlich. Zuerst wollte ich nicht an die alten Mythen glauben. Ich hielt die Vampire einfach nur für eine Geißel der Menschheit, eine Seuche, die wir bekämpfen mussten. Aber sie hatten Recht, und wir hätten sie nicht stürzen dürfen, Möbius und ich. Wir erkannten nicht, was die Säulen zurückhielten. Ich habe dafür bezahlt. Und ich werde mein Werk vollenden, nun, da das Ende naht. Aber eines weiß ich: Kain wird das Gleichgewicht wiederherstellen… Und zwar keine Sekunde zu früh. Mein Feind wird stärker.
Raziel:
Wo ist das Herz der Dunkelheit jetzt? Hast du es zerstört?
Mortanius:
Du verstehst es immer noch nicht. DU kannst es nicht benutzen, solange Kain es mit seinem Leben schützt.
Raziel:
Kain… hat es? Es pocht in Kain?
Mortanius:
Schach und matt. Diese Tat erlöst zunächst mich, dann ganz Nosgoth. Es muss, es… uhn…
*Der Hylden hat nun wieder die Oberhand…*
Mortanius:
Er wird schwächer. Aber wir werden bald einen stärkeren Wirt haben. Die lang erwartete Stunde naht… unsere Erlösung steht kurz bevor… ah…
*…bevor sich Mortanius befreien kann*
Mortanius:
Ich muss… es beenden. Jetzt…
Zwei Helden treffen aufeinander
Raziel:
Kain. Warum bin ich nicht überrascht?
Kain:
Weil unser beider Schicksal verflochten ist, Raziel. Wir sind wie zwei Flüsse, die sich trafen und sich nie mehr trennen können. Was du auch unternimmst, du wirst mich finden.
Raziel:
Und mein angeblich freier Wille? Was ist daraus geworden?
Kain:
Du hast ihn noch immer. Und weil das so ist, bin ich jetzt hier.
Raziel:
Deine Intrigen haben mein Schicksal in Gang gesetzt. Die Münze die du warfst, hat die Erde erschüttert. Nun musst du auch die Folgen ertragen.
Kain:
Noch ist nichts entschieden, Raziel. Aber wenn wir Lösung finden wollen, mit der wir beide leben können, die uns beiden dient, dann darf Janos Audron nicht erweckt werden.
Raziel:
Weil du es nicht willst? Darf ich also nur dann frei wählen, wenn es dir gerade gefällt?
Kain:
Es steht viel mehr auf dem Spiel als du denkst.
Raziel:
Ja, und nur Janos kennt die Antworten auf meine Fragen!
Kain:
Du musst mir vertrauen, Raziel. Unsere Pläne… für Nosgoth und unsere eigene Zukunft… sind sehr ähnlich.
Raziel:
Ich muss dir vertrauen,… oder?
Kain:
Ich bin nicht hier, um dir zu drohen, Raziel.
Raziel:
Das sagst du, mit dem Werkzeug meines Untergangs in der Hand?
Kain:
Einst habe ich dich vor dem Reaver bewahrt. Mir liegt nichts daran, dich in die Klinge zu sperren.
Raziel:
Aber wie lange? Bis du deine Pläne änderst?
Kain:
Nicht nur du bist in Gefahr. Ich mag das Werkzeug deiner Vernichtung besitzen, aber auch ich gehe ein großes Risiko ein. Oder ist dir immer noch nicht klar, dass du die einzige Waffe führst, die mich vernichten kann?!
Raziel:
Dann weißt du, was ich bin… und wer du bist?
Kain:
Ich denke schon.
Raziel:
Und doch glaubst du, dass du mich wie einen Bauern lenken kannst. Niemals, Kain.
Kain:
Nimm dich in Acht, Raziel.
Raziel:
Warum? Wenn wir sind, wer wir sind, müssen wir dann nicht auf Leben und Tod kämpfen, um das Schicksal Nosgoths zu besiegeln?
Kain:
Sei kein Narr. Ich kämpfe nicht gegen dich.
Raziel:
Das ist also der vorherbestimmte Kampf der Helden? Ich gewinne, weil du nicht gegen mich kämpfst? Der mächtige Kain, der Erbe des Gleichgewichts und der Erlöser Nosgoths, gibt auf, bevor die Schlacht begonnen hat…
Kain:
Nun gut. Wenn du dadurch Vernunft annimmst…
Eine tödliche Gegenüberstellung
Kain:
Jetzt wirst du mir zuhören. Das Herz der Dunkelheit darf nicht entdeckt werden. Seine Verwendendung bringt großes Leid mit sich.
Raziel:
Du weißt nicht, wo es ist, nicht wahr?
Kain:
Nein…
Raziel:
… du hast nie danach gesucht.
Kain:
Das spielt keine Rolle, Raziel. Hör mir zu… du musst erkennen, dass jedes Wesen an einen vorherbestimmten Pfad gebunden ist. Wir sind alle gefesselt…
Raziel:
An das Rad des Schicksals. Glaub mir, das weiß ich sogar besser als du!
Kain:
Alle bis auf einen. Denn aufgrund deiner Wiedergeburt bist du das einzige ungebundene Wesen, der einzige von uns, der wirklich einen freien Willen hat. Du kannst wählen, Raziel…
Raziel:
Wählen, wie du es verlangst, nehme ich an. Dein Bauer ist am Rand des Bretts angekommen, Kain. Und nun bin ich vielleicht sogar mächtiger als du. Ironie des Schicksals, dass deine eigene Kreatur deinen Untergang besiegelt. Los… bringen wir die Sache zu Ende. Ein für alle Mal.
Fortsetzung folg 12.1208
Mittwoch, 30. Januar 2008
Legacy of Kain
Hi Liebe Teilnehmer an den Blog eine nachricht von euren Adminastor.Am 31.1.08 kommt Legacy of KAin Defiance Original ins Blog die ganze Geschichte und die Szene sind natürlich dazu dabei also freut euch auf das neue Legacy of Kain Defiance.
Oder Downloadet doch ganz einfach unsere Legacy of Kain Demo Spiel das auch kosten los dazu der passende Film von Defiance viel spaß
euer Adminastor
Oder Downloadet doch ganz einfach unsere Legacy of Kain Demo Spiel das auch kosten los dazu der passende Film von Defiance viel spaß
euer Adminastor
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